Meldung vom 06.09.2010

POL-KS: Kassel - Giesenallee: Unbekannter steckte Pkw und Anhänger in Brand: 25.000 Euro Sachschaden; Polizei hofft auf Zeugen

Kassel (ots) - In der vergangenen Nacht waren etwa um kurz vor zwei Uhr Polizei und Feuerwehr zu zwei gleichzeitig lodernden Feuer an der Giesenallee gerufen worden. Auf einem dortigen Parkplatz brannten ein Pkw und ein etwa 40 m entfernt stehender Anhänger, der an einem Wohnmobil angehängt war. Die Besitzer des Anhängers, ein Ehepaar aus Greven bei Münster (NRW), schliefen zur Brandzeit im Wohnmobil und waren durch das Platzen des brennenden Anhängerreifens aufgewacht. Sie konnten ihre Schlafstätte rechtzeitig verlassen. Das für Brände zuständige Kommissariat K 11 der Kasseler Kripo erhofft sich mit der Veröffentlichung des Falls, Zeugenhinweise zu erlangen. Ein Verkehrsteilnehmer, der auf der Straße Am Sportzentrum in Richtung Auedamm mit seinem Wagen unterwegs war, meldete die brennenden Fahrzeuge gegenüber dem Campingplatz an der Giesenallee. Wie die ersten polizeilichen Ermittlungen des Kriminaldauerdienstes der Kasseler Kripo ergaben, brannte auf dem dortigen Parkplatz ein Pkw, dessen gesamte Fahrzeugfront durch das Feuer beschädigt wurde. Etwa 40 m von diesem entfernt brannte zeitgleich ein an einem Wohnmobil angehängter Anhänger. Das im Wohnmobil übernachtende Ehepaar, das durch den platzenden Reifen wach geworden war, versuchte noch den brennenden Pkw mit einem Feuerlöscher zu löschen. Da das Feuer bereits großflächig brannte, konnte der Brand mit dem Feuerlöscher nicht mehr bekämpft werden. Nach dem Löschversuch entdeckte der Grevener, dass der an seinem Wohnmobil befindliche Anhänger ebenfalls in Flammen stand. Er hängte den Anhänger rechtzeitig ab, ein Sachschaden am Wohnmobil entstand daher nicht. Der Anhänger wurde durch das Feuer seitlich im Bereich der Doppelachse stark beschädigt. Den Sachschaden am Anhänger schätzten die Beamten auf ca. 5.000 Euro. Den wirtschaftlichen Totalschaden am Pkw bezifferten die Beamten mit ca. 20.000 Euro. Die Brandermittler des Kommissariats K 11 ermitteln wegen vorsätzlicher Brandstiftung und hoffen nun zur Aufklärung der Tat auf Hinweise aus der Bevölkerung: Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Polizeipräsidium Nordhessen unter 0561 / 9100 zu melden. Torsten Werner Polizeioberkommissar 0561 / 910 - 1021


Meldung vom 06.09.2010

POL-KS: Kassel - Innenstadt: Unfall: Moped nahm Vorfahrt; Pkw zu schnell; 27-Jähriger schwer verletzt ins Krankenhaus

Kassel (ots) - Am gestrigen Sonntagmittag, gegen 13.15 Uhr, ereignete sich auf der Unteren Königsstraße, Einmündung Bremer Straße ein Verkehrsunfall bei dem ein 27-Jähriger aus Kassel, der mit seinem Motorroller unterwegs war, schwer verletzt wurde. Den Unfall aufnehmenden Beamten des Polizeireviers Mitte zu Folge, wird sowohl dem 20-jährigen Pkw-Fahrer als auch dem Zweiradfahrer ein Unfallverschulden vorgeworfen. Der 20-Jährige aus Kassel, der seinen Wagen auf der Unteren Königsstraße in Richtung Holländischer Platz steuerte, räumte an der Unfallstelle ein, dass er wohl etwas zu schnell unterwegs gewesen sei. Dem Rollerfahrer wird Missachtung der Vorfahrt vorgeworfen. Er fuhr auf seiner 50er aus der Bremer Straße auf die Untere Königsstraße ein und beachtete nicht den vorfahrtsberechtigten Pkw-Fahrer, so dass es im Einmündungsbereich zum Verkehrsunfall kam. Bei dem Unfall wurde der 27-Jährige zu Boden geschleudert und schwer verletzt. Mit einer Kopfplatzwunde, Prellungen am Rücken und Becken sowie Hautabschürfungen war der Zweiradfahrer von einem Rettungswagen in ein Kasseler Krankenhaus gebracht worden. Der Pkw-Fahrer blieb unverletzt. Der Roller des 27-Jährigen wurde bei dem Unfall völlig demoliert. Den wirtschaftlichen Totalschaden schätzten die Beamten des Innenstadtreviers auf ca. 1500 Euro. Am Auto des 20-Jährigen war die rechte vordere Front eingedrückt worden. Diesen Schaden bezifferten die Beamten auf 4.000 Euro. Während der Unfallaufnahme kam es in der Unteren Königsstraße an der Unfallstelle auf Grund der Rettungs- und Bergungsarbeiten zu kurzfristigen Behinderungen. Mit der weiteren Unfallsachbearbeitung ist die Ermittlungsgruppe des Polizeireviers Mitte betraut. Torsten Werner Polizeioberkommissar 0561 / 910 - 1021


Meldung vom 05.09.2010

POL-KS: Witzenhausen, Tödlicher Motorradunfall

Kassel (ots) - Heute, gg. 11.20 Uhr, kam es auf der L 3464 zwischen den Ortschaften Witzenhausen und Wendershausen zu einem tödlichen Motorradunfall. Der 70jährige Fahrer kam zum Ausgang einer Linkskurve von der Fahrbahn ab und rutschte unter der dortigen Leitplanke auf den anliegenden Grünstreifen. Obwohl unmittelbar nach dem Unfall Ersthelfer am Unfallort waren und das Unfallopfer reanimierten, konnte der wenig später eintreffende Notarzt nur noch den Tod feststellen. Der Fahrer tankte sein Fahrzeug kurz vor dem Unfall an der nahegelegenen Tankstelle. Zeugen beobachteten, dass er vergessen hatte, den Seitenständer hoch zu klappen. Versuche der Zeugen den Fahrer darauf aufmerksam zu machen scheiterten. Die polizeilichen Ermittlungen ergaben, dass der Seitenständer während der Fahrt im Kurvenverlauf die Fahrbahn berührte. Diese Berührung war offensichtlich unfallursächlich. Ein Fremdverschulden kann ausgeschlossen werden. Gantner, PHK


Meldung vom 05.09.2010

POL-KS: Tödlicher Verkehrsunfall auf BAB 7

Kassel (ots) - Unfallort: Gemarkung Knüllwald, Schwalm-Eder-Kreis BAB 7, Km 339, in Richtung Süden, KM 339 Unfallzeit: Samstag, den 04. September 2010, 20:46 Uhr Zur Unfallzeit befuhr eine 19-jährige Frau aus Herne mit ihrem Pkw die BAB 7 in Richtung Süden, stieß aus ungeklärter Ursache gegen die Mittelleitplanke, wurde abgewiesen und kam quer zur Fahrbahn zum Stehen. In die Fahrerseite des quer stehenden Pkw fuhr danach ein 40-jähriger Mann aus Guxhagen mit seinem Pkw. Die Frau zog sich bei dem Aufprall schwerste Verletzungen zu und verstarb noch an der Unfallstelle. Es entstand ein Sachschaden von ca. 43.000,-EUR. Beide Fahrzeuge wurden sichergestellt, ein Gutachter war vor Ort. Die Autobahn war von 21:00 bis 03:00 Uhr zwischen den Anschlussstellen Malsfeld und Homberg in Richtung Süden gesperrt. Tasler/PHK


Meldung vom 03.09.2010

POL-KS: Folgemeldung 3: Tötungsdelikt bei Trendelburg-Eberschütz: Einjähriger Junge schwebt weiterhin in Lebensgefahr

Kassel (ots) - (Sehen Sie auch unsere gestrigen Pressemeldungen: "Erstmeldung: "4-Jährige getötet; 1-Jähriger schwebt in Lebensgefahr; Vater nahm sich das Leben"; "Polizei erhofft sich Hinweise auf grünen Ford Escort mit Kasseler Kennzeichen" sowie "Abschiedsbriefe gefunden - Mädchen wurde offenbar gewaltsam ertränkt") Bei dem Tötungsdelikt im Bereich Trendelburg - Eberschütz gibt es bislang noch keine weiteren Erkenntnisse zu dem Sprengsatz mit dem sich der 52-Jährige das Leben nahm, nachdem er seine Tochter ertränkt und das selbe bei seinem einjährigen Sohn versucht hatte. Die dahingehenden Ermittlungen der Sprengstoffsachverständigen des Landeskriminalamtes in Wiesbaden dauern an. Den Jungen, der bei der Tatausübung vermutlich bewusstlos wurde, hatte der 52-Jährige offenbar in der Annahme, er sei ebenfalls tot, zusammen mit der Vierjährigen auf die Ladefläche seines dunkelgrünen Ford -Escort-Kombis gelegt. Anschließend fuhr der Mann zu dem unweit gelegenen Radweg, hielt an dem Seitenrand an und zündete einen Sprengsatz, mit dem er sich das Leben nahm. Anwohner hatten gegen 1 Uhr einen dumpfen Knall gehört, bei dem die Ermittler davon ausgehen, dass es sich dabei um die Zündung des Sprengsatzes handelte. Der Einjährige, den ein Zeuge in dem Kofferraum stark unterkühlt auffand, wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Kasseler Krankenhaus gebracht. Nach Auskunft der behandelnden Ärzte schwebt der Junge nach wie vor in Lebensgefahr. Die in diesem Fall ermittelnden Kasseler Kripobeamten des Kommissariats K 11 suchen weiterhin nach Zeugen, die gegebenenfalls Angaben darüber machen können, wo sich der 52-jährige Familienvater am vergangenen Mittwoch aufhielt. Möglicherweise ist aber auch Zeugen das Fahrzeug, ein 12 Jahre alter dunkelgrüner Ford-Escort-Kombi mit Kasseler Kennzeichen aufgefallen und sie können Hinweise zu möglichen Standorten und/oder Insassen geben. Zeugen mögen sich bitte unter 0561-9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen oder jeder anderen Dienststelle melden. Sabine Knöll Kriminalhauptkommissarin 0561 - 910 1020


Meldung vom 03.09.2010

POL-KS: Kassel: Zwei Kellerbrände in Kasseler Innenstadt; Kripo Kassel ermittelt wegen Brandstiftung

Kassel (ots) - Zu zwei Kellerbränden in Mehrfamilienwohnhäusern ist es gestern Nachmittag und heute Morgen in der Kasseler Innenstadt gekommen. Durch die Hitzeentwicklung waren in beiden Brandfällen Wasserleitungen zerborsten und hatten die Keller unter Wasser gesetzt. Durch die Feuer entstand in beiden Fällen ein Sachschaden von jeweils ca. 10.000 Euro. Am gestrigen Tag, gegen 17.40 Uhr, rückten die Beamten des Polizeireviers Mitte und die Kasseler Feuerwehr zu einem Brand in der Gießbergstraße aus. Auf den jeweiligen Leitstellen hatten mehrere Anrufer einen Kellerbrand gemeldet. Nach derzeitigem Ermittlungstand war im Keller des Mehrfamilienhauses eine Couch und daneben abgelegter Hausrat in Brand geraten. Durch das Feuer kam es zu einer Verqualmung und Verrußung des gesamten Treppenhauses. Die Wohnungen wurden nicht betroffen. Die Anwohner konnten rechtzeitig selbständig das Wohnhaus verlassen, so dass niemand verletzt wurde. Die Gießbergstraße war auf Grund der Löscharbeiten an der Brandstelle für ca. 45 min voll gesperrt. Am heutigen Morgen, gegen 5.20 Uhr, meldeten Anwohner der Erzberger Straße starke Rauchentwicklung aus dem Keller eines Mehrfamilienwohnhauses. Die anrückende Kasseler Berufsfeuerwehr hatte den Brand schnell unter Kontrolle. Nach Angaben der Brandermittler des Kasseler Kriminalkommissariats K 11 waren in zwei unverschlossenen Kellerverschlägen altes Mobiliar, Müll und Teppichbodenreste in Brand geraten. Auch an dieser Brandstelle, wie bereits am Vorabend in der Gießbergstraße, war das gesamte Treppenhaus mit Qualm gefüllt. Die Zugänge zum Haus und auch zum Keller waren unverschlossen. Die Anwohner blieben ebenfalls unverletzt und konnten rechtzeitig das Wohnhaus verlassen. Die Sperrung der Erzberger Straße, um die Löscharbeiten ungehindert zu gewährleisten, konnte nach ca. 30 min aufgehoben werden. Mit der Brandursachenermittlung ist in beiden Fällen das für Brände zuständige Kommissariat K 11 der Kasseler Kripo betraut. Nach derzeitigem Ermittlungsstand gehen die Beamten beim Kellerbrand in der Gießbergstraße von fahrlässiger oder vorsätzlicher -, hingegen im Fall der Erzberger Straße von eindeutig vorsätzlicher Brandstiftung aus. Bislang gibt es keine Hinweise darauf, dass die beiden Kellerbrände möglicherweise in Verbindung stehen könnten. Jedoch kann es auch nicht ausgeschlossen werden. Die Ermittler suchen daher nach Zeugen, die zu den jeweiligen Tatzeiten verdächtige Beobachtungen in der Gießbergstraße und/oder der Erzberger Straße gemacht haben könnten. Zeugen mögen sich bitte unter 0561-9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen melden. Torsten Werner Polizeioberkommissar 0561 / 910 - 1021


Meldung vom 03.09.2010

POL-KS: Oberzwehren - Carlo-Mierendorff-Straße: Küchenbrand in Mehrfamilienhaus - Mieterin mit zwei Kindern ins Krankenhaus

Kassel (ots) - Am heutigen Freitagmorgen ist etwa um 9.10 Uhr ein Küchenbrand in einem Mehrfamilienwohnhaus an der Carlo-Mierendorff-Straße ausgebrochen. Die 21-jährige Wohnungsmieterin und ihre beiden Söhne, einer zwei Jahre -, der andere fünf Monate alt, wurden vorsorglich mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Kasseler Krankenhaus eingeliefert. Die Mieterin hatte sich zusammen mit ihren Kindern in der Wohnung aufgehalten. Plötzlich hatte sie das Feuer in der Küche bemerkt und richtigerweise alle Türen der Wohnung geschlossen, bevor sie die Feuerwehr alarmierte und mit ihren Kindern das Haus verließ. Die eingesetzte Kasseler Berufsfeuerwehr konnte zeitnah nach ihrem Eintreffen das Feuer löschen. Den ersten Ermittlungen zufolge war das Feuer im Bereich des Herdes ausgebrochen. Eine auf dem Herd abgestellte Tasche hatte sich aufgrund einer angelassenen oder angestellten Herdplatte entzündet. Die 21-Jährige und ihre beiden Kinder wurden am Brandort von einem Notarzt und zwei Rettungswagenbesatzungen medizinisch erstversorgt. Sie wurden vorsorglich in ein Kasseler Krankenhaus gebracht, das sie nach ambulanter Behandlung wieder verlassen konnten. Der bei dem Brand entstandene Schaden wird von den zuständigen Brandermittlern des Kommissariats K 11 auf ca. 20.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen wegen fahrlässiger Brandstiftung dauern an. Sabine Knöll Kriminalhauptkommissarin 0561 - 910 1020


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